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Einleitung

Sehr geehrter Leser, in der heutigen Zeit treten die Verlockungen durch Medien und Computer immer weiter in den Vordergrund. Die Kenntnis über fremde Kulturen ist dabei medienbedingt oftmals deutlich größer als das Wissen um unsere Vorfahren. Fast jeder kennt die Pyramiden in Ägypten und kann vermutlich aus dem Stand 2 oder 3 Pharaonen aufzählen, bei der Frage nach den in Deutschland ortsansässigen alten Kulturen versagt das Wissen jedoch recht schnell. Oder kennen Sie den Namen des keltisch/germanischen Stamms der früher in Ihrer Heimat lebte?

Trotz der schnell lebigen Zeit, in der kulturelle Belange stets in den Hintergrund treten, opfern viele hundert Sondengänger in Deutschland ihre Freizeit für die Erforschung der Heimatgeschichte.

Einige Bundesländer sind dazu übergegangen die Sondengänger bei ihrer Tätigkeit nach Kräften zu unterstützen und bieten weiterführende Schulungsmaßnahmen an. Manche Bundesländern hingegen sind noch zögerlich und weisen die flächendeckende Mitarbeit ehrenamtlicher Sondengänger zurück. Wen wundert es auch, denn die Kassen sind leer und die knappe Personaldecke läßt den Archäologen wenig Spielraum für eine fachgerechte Betreuung weiterer privater Forscher.

Aus folgenden Gründen ist das Einbeziehen der Sondengänger aber so wichtig:

    Der durch die Luftverschmutzung verursachte sauere Boden sowie die Einträge von Düngemitteln greifen die Bodenfunde massiv an.

    Sondengänger ersetzen die altersbedingt ausscheidenden Feldbegeher und Heimatpfleger

    Die moderne Technik unterstützt bei der Feldbegehung und bringt neue Erkenntnisse

Diese Internetseite soll dem interessierten Sondengänger eine Orientierung gegeben und ihn bei seinem Antrag auf Suchgenehmigung unterstützen.

Viel Erfolg!





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